Reich durch Passives Einkommen?

Es ist auf dem herkömmlichen Finanzmarkt vielleicht einer der Wege, wie man am leichtesten das eigene Kapital mehren kann. Gleichzeitig aber ist das Konzept noch immer so unbekannt, dass viele Anleger überhaupt kein Interesse daran haben, sich mehr mit dieser Thematik zu befassen. Das sollte zu denken geben, denn mit einem passiven Einkommen hat man sehr viel mehr Vorteile als Sorgen. Allerdings ist es verständlich, denn der Ausdruck ist eher neu und mit Blick auf die Weltwirtschaftskrise aus dem vergangenen Jahrzehnt – die freilich noch immer nicht durchgestanden ist – haben viele Anleger ein Problem damit, ihr Geld leichtfertigt für sich arbeiten zu lassen. Ein Blick hinter die Vorgänge aber zeigt, dass diese Sorgen meist unbegründet sind. Hier nun einige Tipps, wie man starten kann.

ETFS und Aktien mit Dividenden

Bei Aktien muss man immer einen Blick auf den Kursverlauf werfen, auf Dauer ein wenig nervig. Wie wäre es daher mit Aktien, die eine hohe Dividende abwerfen? Zwar sollte man hier dem Kurs auch hin und wieder Beachtung schenken, allerdings halten die Dividenden Schwankungen im Gleichgewicht. Mit ETFs verhält es sich ähnlich. Hier investiert man nicht in einzelne Unternehmen, sondern eher in ganze Branchen und Industrien. Dividenden hier können direkt reinvestiert werden, sodass das Portfolio stetig ansteigt. ETFs sollten sowieso dazu genutzt werden, für die eigene Rente vorzusorgen. Denn mit schnellen Käufen und Verkäufen kommt man hier oft nicht weit. Daher lohnt es sich, nach und nach Teile vom eigenen Gehalt in ETFs mit reichhaltiger Rendite zu stecken. Ein wenig mehr Interaktivität gewünscht? Die gibt es bei P2P Krediten.

Mikrokredite aus ganz Europa

P2P ist aktuell in aller Munde – hier investiert man in die Privatkredite von Privatpersonen aus ganz Europa, oder auch aus der ganzen Welt, denn dieser Markt expandiert enorm. Anbieter wie PeerBerry und Mintos sind ganz vorne mit dabei und bieten attraktive Renten von bis zu 16%. Natürlich ist hier immer ein gewisses Risiko mit im Spiel, allerdings sollte man bei dem Thema „passives Einkommen“ so oder so stets auf eine starke Verteilung der Investitionen achten. Im Idealfall also nie mehr als 5% pro Plattform, ETF oder auch Online Casino investieren, dann kann man im Fall der Fälle bei Zahlungsproblemen auf die anderen Anbieter ausweichen. Schon mit einer Summe im unteren 5-stelligen Bereich kann man also soviel Rendite und Dividende pro Monat rausschöpfen, dass man in wenigen Monaten mit den Zinsen einen Großteil der eigenen Kosten übernehmen kann.

Reich durch Passivität?

Vielleicht ist der Titel ein wenig irreführend, denn „reich“ liegt immer im Auge des Betrachters. Wenn man aber durch eine kluge Investition weitere Möglichkeiten hat, beispielsweise die Miete abzudecken, dann gewinnt man schon mit geringen Summen. Denn wenn die Miete schon mal „raus“ ist, dann kann man das neugewonnene Geld für schöne Dinge im Leben nutzen. Wie ein gutes Essen, endlich wieder Urlaub oder auch eine Reinvestition. Denn genau mit dieser Einstellung kann man durch Zinseszins auf lange Sicht genug Kapital zusammensparen, um vielleicht nicht bis 68 arbeiten zu müssen. Das sollte ein Hauptargument sein, sich mehr mit dieser Materie zu befassen. 

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