Mivolta klärt auf: Diese Geräte sind Stromfresser

Es ist ein Ärgernis: Der Abschlag, den man seinem Stromlieferanten bezahlt, will sich einfach nicht senken lassen.. Dabei hat man den ganzen Haushalt schon auf LEDs umgestellt und auch immer schön brav das Licht ausgemacht, wenn es nicht benötigt wurde. Woher kommt also diese horrende Summe? Im Gespräch mit dem Energielieferanten Mivolta haben wir uns schlau gemacht und im Folgenden versucht Licht ins Dunkel zu bringen. Die Experten erklären, wie man die Stromfresser im eigenen Haushalt identifiziert..  

Übeltäter Nummer Eins: Die alte Heizungspumpe

Alte Heizungspumpen können oft nur schlecht regulieren und wälzen dabei warmes Wasser um, ganz gleich ob es gerade benötigt wird oder nicht. Das verbraucht unnötig Energie und somit Strom. Sollten Sie einen solchen Stromfresser im Keller haben, lohnt es sich, über einen Austausch nachzudenken. Die Kosten für eine moderne Umwälzpumpe belaufen sich auf 400€ bis 500€ (inklusive Montage durch Fachpersonal). Der Verbrauch liegt bei ungefähr 100kWh pro Jahr. Angenommen die alte Pumpe verbraucht 500kWh pro Jahr, sparen Sie bei einem Preis von 25Cent/kWh 100€ pro Jahr ein.Quelle Heizsparer.de).  Das heißt, dass sich der Tausch der Pumpe nach fünf Jahren amortisiert hat. Bei einer Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren der Pumpe können Sie somit sparen.

Veraltete Kühlgeräte

In vielen Haushalten gibt es neben dem Kühlschrank noch einen Gefrierschrank. Da dieser auf noch tiefere Temperaturen herunterkühlen muss als der Kühlschrank, verbraucht er auch mehr Strom. Öffnen Sie die Tür daher immer nur kurz und überprüfen Sie regelmäßig ob die Türdichtung noch intakt ist. Regelmäßiges Abtauen hilft auch auf Dauer, Strom zu sparen. Dass man Kühlgeräte nicht neben Heizungen und sonstigen Wärmequellen aufstellen sollte, dürfte sich von selbst verstehen. Das alles gilt natürlich auch für den Kühlschrank. Achten Sie beim Kauf von Neugeräten auf die Energieeffizienzklasse. Selbst wenn ein A+++-Gerät teurer ist als sein A+-Pendant, ist der Griff zum Energiesparer auf lange Sicht die günstigere Wahl.

Energiesparen für Hobbyköche

Der Elektroherd kann in einem Haushalt, in dem viel gekocht und gebacken wird, ebenfalls zum Stromfresser mutieren. Wer darauf nicht verzichten möchte, kann mit dem Nutzen hochwertiger Pfannen und Töpfe Energie einsparen.

Wäsche waschen und trocknen

Waschmaschine und Wäschetrockner gehören zu den meistgenutzten Geräten in einem Haushalt. 13 Prozent der verbrauchten Energie entfallen auf diese beiden Geräte. Genau wie bei der Heizungspumpe kann es sich hier lohnen, das alte Gerät gegen ein A+++-Gerät auszutauschen. Des Weiteren sollten Sie immer darauf achten, dass die Waschmaschine gut gefüllt ist und nicht nur für zwei Kleidungsstücke angeworfen wird. Reduzieren Sie die Waschtemperatur, vermindern Sie zugleich auch den Energiebedarf. Falls Sie einen Balkon oder Garten haben, können Sie im Frühling und im Sommer auf den Wäschetrockner verzichten, und Ihre Wäsche draußen trocknen. 

So kommen Sie dem Verbrauch Ihrer Geräte auf die Schliche

Falls Sie sich nicht sicher sind, wieviel Strom eines Ihrer Geräte verbraucht, können Sie das mit einem Stromverbrauchszähler ganz einfach herausfinden. Stecken Sie das Gerät, dessen Energiebedarf Sie ermitteln wollen, in das Messgerät ein und dieses dann in die Steckdose.  Es empfiehlt sich für eine Stunden oder einen ganzen Tag zu messen, und den Verbrauch dann auf das Jahr hochzurechnen. Damit identifiziert man jeden Stromfresser im Haushalt.

Bild: Mit einem Stromverbrauchszähler entlarven Sie alle Energiediebe in Ihrem Haushalt. Bildquelle: Alexander Stein via pixabay.com

Fazit.

Bei konsequenter Umsetzung lassen sich schon mit kleinen Veränderungen oder Gewohnheitsänderungen einige Euro beim Stromverbrauch einsparen. Auf Dauer die größte Ersparnis haben Sie jedoch, wenn Sie beim Kauf von Neugeräten auf Energieeffizienz setzen. Vielen ist gar nicht bewusst, dass sie den größten Energiefresser – die Heizungspumpe – im Keller haben. Deswegen lohnt es sich, hier genau hinzuschauen und herauszufinden, was die Pumpe an Strom verbraucht. Wir von Mivolta hoffen jedenfalls, dass Ihnen diese Tipps weiterhelfen und Sie sich künftig nicht mehr über Nachzahlungen in der Turnusrechnung Ihres Energielieferanten ärgern müssen, und die Abschlagszahlung senken können.

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